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Erweiterungsbau
Landratsamt Biberach

Städtebau:

Das neue Gebäude wird als Verlängerung der Raumkante des bestehenden Landratsamts entlang der Rollinstrasse positioniert. Gleichzeitig wird die vom Bebauungsplan vorgegebene Schrägstellung der Baukörper übernommen, die sich am Verlauf der Königsbergallee orientiert. Somit vermittelt der Neubau zwischen diesen beiden Richtungen, die durch den Strassenverlauf vorgegeben sind. Mit dem zu einem späteren Zeitpunkt geplanten Ersatzbau für das Gebäude Rollinstrasse 17 entsteht ein Gebäudeensemble, das als Einheit gelesen werden kann und sich wie selbstverständlich in diesen Stadtraum einfügt. Die Grundrissgeometrie ist aus dem Stadtgrundriss entwickelt. Das Parallelogramm verortet sowohl den jetzt geplanten Neubau als auch die spätere Erweiterung in den durch die beiden Richtungen geprägten räumlichen Kontext.

Gestaltung:

Der 4-geschossige Baukörper soll als öffentliches Gebäude und als Bestandteil des Landratsamts wahrgenommen werden. Das Erscheinungsbild setzt sich entsprechend der besonderen Nutzung von den bereits vorhandenen Büroneubauten im Umfeld ab. Hauptzugang und Schalterhalle sind durch grossflächige Verglasung von der Rollinstrasse deutlich erkennbar und ermöglichen Kundennähe und Transparenz. Das Erdgeschoss mit der zu erwartenden hohen Publikumsfrequenz der KFZ Zulassungsstelle wird zum Charakteristikum des Gebäudes.

Parkierung:

Die Zufahrt mit dem Auto erfolgt über die Rollinstrasse und führt über einen halböffentlichen Parkplatz zum Karlsbadweg. Von dort gelangt man über eine kurze Rampe in die Halbtiefgarage für Mitarbeiterparkplätze und Dienstfahrzeuge. Oberirdisch werden 43, in der Halbtiefgarage 25, gesamt 68 Stellplätze nachgewiesen. Entlang der nördlichen Grundstücksgrenze sind an einem neuen Fussweg zwischen Rollinstrasse und Karlsbadweg die Fahrradstellplätze angeordnet.

Funktionalität:

Das Gebäude wird von der Rollinstrasse ebenerdig erschlossen. Von dort sind alle Geschosse über ein Treppenhaus mit Aufzug barrierefrei zu erreichen. Jedes Geschoss wird separat und unabhängig über dieses und ein weiteres sekundäres Treppenhaus im Norden erschlossen. Das Erdgeschoss befindet sich aufgrund des hohen Grundwasserpegels ca. 1.50 m über dem Strassenniveau, um das UG oberhalb des Grundwassers gründen zu können. Im Erdgeschoss sind die einzelnen Bereiche der KFZ-Zulassungsstelle von einem zentralen Wartebereich auf kurzem Weg übersichtlich erreichbar. Das Gesundheitsamt ist im 2. Obergeschoss als separate Einheit angeordnet.
Im 1. Obergeschoss befinden sich zusätzliche Räume des Gesundheitsamtes und das Verkehrsamt. Alle Obergeschosse sind um einen Innenhof orientiert und werden über diesen Hof zusätzlich belichtet. Transluzente Raumabtrennungen der sich dort befindenden Räume ermöglichen natürlich belichtete Flurzonen.

Energiekonzept:

Alle an den Außenfassaden liegende Räume können natürlich gelüftet werden. Durch den Einsatz einer mechanischen Be- und Entlüftung des gesamten Gebäudes werden die auftretenden Lüftungswärmeverluste erheblich reduziert. Erforderliche Wärmerückgewinnungsmaßnahmen sind vorgesehen. Die Wärmebereitstellung erfolgt über eine Grundwasser-Wärmepumpe und einen Anschluss an das angedeutete Nahwärmenetz, über welches die Spitzenlast abgedeckt werden soll. Die Kühlung des Gebäudes kann über freie Nachtlüftung und über die Nutzung des Geothermiepotenzials (Grundwasser) erfolgen. Grundsätzlich erhalten die Büros zur Deckung der Heiz- und Kühllasten eine Heiz-/kühldecke. Die Steuerung der Beleuchtung, der Lüftungsanforderungen und des Sonnenschutzes erfolgt raumweise. Das Gebäude wird über DDC-Stationen regelungstechnisch über ein offenes BACnet- System erschlossen und erhält eine Gebäudeautomationsanlage, welche je nach Anforderung auf eine zentrale Stelle aufgeschaltet werden kann.

BGF: 4.400 qm
BRI: 16.200 cbm

Planung: 2016
Wettbewerb: 1. Preis
Bauort: 88400 Biberach

Bauherr: Landkreis Biberach

Leistungen: Wettbewerbsentwurf
Team: Arbeitsgemeinschaft mit Gurland Seher Architekten BDA Biberach, Robin Merz, Philipp Rudischhauser, Daniel Maier, Vera Rapp

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2001 Nominierung Ligna plus award (C.E. Noerpel Ulm)
2001 Stadt Ulm das urbane Einfamilienhaus, 2.Preis
2007 Beispielhaftes Bauen (Stadtregal)
2008 Auszeichnung Guter Bauten BDA 2008 (Stadtregal)
2009 Flächenrecyclingpreis (Stadtregal)
2009 Bürogebäude am Neutor in Ulm, 2. Preis
2010 Gestaltungspreis der Wüstenrotstiftung (Stadtregal)
2010 Gymnasium Verl, 3. Preis
2010 Initiative 2009/2010 Bauen und Wohnen im Bestand (Stadtregal)
2010 Deutscher Bauherrenpreis (Stadtregal)
2010 UWS Wohnen am Türmle, 1. Preis
2011 Deutscher Architekturpreis (Stadtregal)
2012 Ulmer Heimstätte Wohnen Nüblingweg, 1.Preis
2013 Baukultur Schwäbische Alb (müllerblaustein)
2013 Einfamilienhaus in Reutti, 2. Preis
2013 Beispielhaftes Bauen (müllerblaustein)
2014 Initiative 2013/2014 Haus, Häuser Quartiere nachhaltig gestalten (Nüblingweg)
2015 Neubau Nahversorger mit Wohnbebauung in Verl, 4. Preis
2015 UWS Sanierung Gebäude Reutlingerstraße Ulm-Wiblingen, 1.Preis
2016 Erweiterung Landratsamt in Biberach, 1.Preis
2016 GWG München, 1. Preis
2016 Kindergarten St. Maria Suso, 1. Preis
2017 Wohnen in Herbrechtingen, 1. Preis
2018 Wohnen Spichererstraße Augsburg, 2.Preis
2019 Gemeindehaus Mater Dolorosa, 3. Preis
2019 Wohnen am Hauderboschenhof, 1. Preis