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GWG PEP München
Prinz Eugen Kaserne WA 14 West

Der Neubau an der Jörg-Hube-Straße schafft Raum für 57 Wohnungen und für ein Haus für Kinder mit je drei Krippen- und Kindergartengruppen. Das Haus der Kinder wird eingeschossig im Erdgeschoss des Gebäudes integriert und zeichnet sich im Westen durch einen vorspringenden Sockelbereich ab. Alle Gruppenräume orientieren sich zum Gartenbereich, der sich nach Westen hin anschließt, die Personalräume und Nebenräume liegen nach Osten und dienen als Trennung zum Wohnbereich. Die innenliegenden Flur- und Garderobenbereiche erhalten über Oberlichter Tageslicht. Die Bereiche verfügen über mehrfache Ausblicke und Ausgänge zum Garten.

Die Wohnungen sind in vier- bis sechsgeschossige, kompakte Körpern über dem Sockelgeschoss platziert. Die Aufgliederung in vier Volumen schafft überschaubare Nachbarschaften und maximiert gleichzeitig die Tageslichtnutzung von Wohnungen und Kita.

Alle Wohnungen orientieren sich zu mindestens zu zwei Himmelsrichtungen. Die Zugänge zu Wohnungen und Haus für Kinder sind räumlich getrennt. Die Wohnungen werden von Osten, bzw. Süden erschlossen, das Haus für Kinder von Westen.

Für den Wohnhof ist eine Abfolge von unterschiedlich nutzbaren Räumen vorgesehen: Spielflächen, Verweil-/Sitzplätze, Urban-Gardening, Nachbarschaftsplatz für Boulespiel, Feste etc. Im Vorfeld der Gebäudeeingänge befinden sich Fahrradstellplätze und Sitzbänke, eingebunden in ein Ziergräserband. Auch der Freibereich der Kita versteht sich als Reihung vielfältiger, topografisch modellierter Spielsituationen, um die sich Terrassenflächen und ein Rundweg zum Roller-/Bobbycarfahren anordnen. Im Norden dazu als Ergänzung ein Versteck- und Beerengarten. Das Gerätehaus als südliche Kante des Kita-Freibereichs bildet den Rücken einer kleinen Platzsituation. Der Platz steht als Auftakt für das Haus für Kinder und den Mehrzweckraum und dient als Bindeglied zwischen dem Quartier und dem öffentlichen Grünzug im Süden.

Konstruktion und Materialien:

Das Untergeschoss und das Erdgeschoss bis zur Oberkante der Decke über dem Erdgeschoss, sowie die Treppenhäuser und Aufzugsschächte bis zur Dachhaut werden in Stahlbetonbauweise erstellt.

Ab Oberkante Decke über dem Erdgeschoss werden alle 4 Gebäudeteile in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet.

Die Decken werden als vollflächige, hohlraumfreie Holz-Beton-Verbund-Decken mit sichtbarer Holzuntersicht auf linearen Holz-Beton-Verbund-Trägern und dem Beton-Erschließungskern vertikal aufgelagert.

Die vertikalen Lasten aus den HBV-Trägern werden über innenliegende, sichtbare Holzstützen geschossweise abgetragen.

Die Horizontalaussteifung erfolgt über eine durchgehende Betonscheibe der HBV-Decken, welche an den Erschließungskernen angeschlossen sind.

Tragende Innenwände werden aus mit Gipskarton gekapseltem Brettsperrholz erstellt, als Wohnungstrennwand kommt eine zweischalige Ausführung der Brettsperrholzwand zur Ausführung.

Nichttragende Innenwände werden aus konventionellen Trockenbau-System-Wänden errichtet.

Die Außenwände bestehen aus nichttragenden, wärmegedämmten und geschossweise vorgefertigten Holz-Rahmen-Bauteilen.

Die Vorfertigung umfasst die Konstruktion, Fenster und Sonnenschutz, sowie die komplette Fassadenbekleidung aus Holz.

Die Fassade ab dem 1. Obergeschoss erhält vertikal angeordnete, vorvergraute und gestülpte Lärchenbrettschuppen, welche geschossweise ihre Stülprichtung ändern.

An den Geschossübergängen wird die Holzfassade durch einen integrierten, horizontal durchlaufenden Brandriegel unterbrochen.

Die Fassade im Ergeschoss wird aus schwerentflammbaren Materialien als Plattenfassade hergestellt.

Anteil an nachwachsenden Rohstoffen:

Nachwachsende Rohstoffe werden in Form von Holzbauteilen der tragenden Konstruktion ab dem 1. Obergeschoß, der Außenwandkonstruktion, wie auch der Fassadenbekleidungen sowie der Innenbekleidungen im Erdgeschoss eingebaut. desweiteren ist beabsichtigt, dass die Dämmung der vorgefertigten Außenwandbauteile ebenfalls aus Holz in Form von Holzfaserdämmung eingebaut wird.

BGF: 9.215 qm
BRI: 30.100 cbm

Planung: 2016
Wettbewerb: 1. Preis

Bauherr: GWG Städtische Wohnbaugesellschaft München mbH

Leistungen: Wettbewerbsentwurf
Team: Wolfram Böttiger, Philipp Rudischhauser, Robin Merz

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2001 Nominierung Ligna plus award (C.E. Noerpel Ulm)
2001 Stadt Ulm das urbane Einfamilienhaus, 2.Preis
2007 Beispielhaftes Bauen (Stadtregal)
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2009 Flächenrecyclingpreis (Stadtregal)
2009 Bürogebäude am Neutor in Ulm, 2. Preis
2010 Gestaltungspreis der Wüstenrotstiftung (Stadtregal)
2010 Gymnasium Verl, 3. Preis
2010 Initiative 2009/2010 Bauen und Wohnen im Bestand (Stadtregal)
2010 Deutscher Bauherrenpreis (Stadtregal)
2010 UWS Wohnen am Türmle, 1. Preis
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2013 Baukultur Schwäbische Alb (müllerblaustein)
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2013 Beispielhaftes Bauen (müllerblaustein)
2014 Initiative 2013/2014 Haus, Häuser Quartiere nachhaltig gestalten (Nüblingweg)
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